Notfall – was nun?

Wie sich Wartezeiten in der Notaufnahme verringern lassen

Patientenforum „Wissen über Gesundheit und Krankheit“

Hannover, 10.02.2020

Überfüllte Notaufnahmen und viele Patienten, die mit Lappalien kommen – davon ist häufig in den Medien zu lesen und zu hören. Stimmt dieser Eindruck und wenn ja, was können Patienten und Ärzte tun, um die Versorgung in der Notaufnahme zu verbessern? Wie lassen sich Wartezeiten minimieren? Darüber wollen Vertreter des Clementinenhauses mit Patienten ins Gespräch kommen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, beim Patientenforum „Wissen über Gesundheit und Krankheit“ am Mittwoch, 26. Februar um 17.00 Uhr mit dem Oberarzt und Gastroenterologen Dr. Carsten Keil zu sprechen. Als Experte ist er unter anderem für die medizinische Hintergrundbetreuung in der Notaufnahme zuständig.

Dr. Keil wird an diesem Abend zum Beispiel erklären, wie Ärzte in der Notaufnahme schnell und fachgerecht die Schwere einer Erkrankung einordnen. Zudem wird er erläutern, wann ein Patient stationär aufgenommen wird und wann er möglicherweise in ein anderes Krankenhaus verlegt werden muss. Für Dr. Keil steht fest, dass niemand absichtlich mit einer Nichtigkeit in die Notaufnahme kommt. „Wer zu uns kommt, der hat Schmerzen oder Beschwerden, die für ihn persönlich einen Notfall darstellen, das nehmen wir sehr ernst“, sagt der Oberarzt.

Um eine Überbelastung der Notaufnahme zu vermeiden, müsse die medizinische Versorgungsstruktur stärker in der Öffentlichkeit präsent sein, empfiehlt er. Je nach Anliegen sei ein Patient beim Hausarzt, beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) oder eben in der Notaufnahme richtig aufgehoben. „Wer dieses System nutzt und positives Feedback bekommt, der wird schnell und fachgerecht behandelt, anstatt lange in der Notaufnahme warten zu müssen“, lautet sein Fazit.

Informationsreihe „Wissen über Gesundheit und Krankheit“

Der Krankenhausalltag wirft immer wieder neue Fragen zu bestimmten Krankheitsbildern auf. Um diese fachkompetent und umfassend zu beantworten und Menschen bei einem offenen Umgang mit ihrer Gesundheit zu unterstützen, wurde 2004 im Clementinenhaus die Initiative für Patienteninformation und -aufklärung ins Leben gerufen. Im Verlauf der letzten 15 Jahre sind dadurch insgesamt mehr als 40 Vortragsreihen entstanden, die in regelmäßigen Abständen kostenlos für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Seit 2004  haben bereits mehr als 7‘000 interessierte Teilnehmer/innen unsere Vorträge über medizinische und soziale Themen besucht.

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