50.000 ehrenamtliche Helfer stehen in den Startlöchern

Bienen des DRK-Krankenhaus Clementinenhaus

Warten auf besseres Wetter

Hannover, 25.04.2017

Sie sind extrem unruhig und vor allem hungrig! Nach einem langen und kalten Winter sind die Reserven der rund 50.000 Bienen des DRK-Krankenhaus Clementinenhaus langsam aufgebraucht. Obwohl alles prachtvoll blüht, bremst das Aprilwetter die Außen-Aktivitäten der ehrenamtlichen Helfer aus. Trotz der herrlichen Blütenpracht, umschwirren nur vereinzelte Bienen die von ihnen bevorzugten Kirschblüten, obwohl sie dringend Nahrung für ihre Brut benötigen. Die meisten Bienen bleiben bei Nachtfrost und einstelligen Außentemperaturen derzeit lieber in ihren warmen Stöcken.

Unser Clemi-Bienen-Imker Hartmut Münch hat dafür folgende Erklärung: „Die Bienen haben zurzeit einen großen Futterbedarf, der aber nicht gedeckt werden kann. Sie stehen in den Startlöchern, um den Nektar und Pollen der Kirschblüte zu sammeln und gleichzeitig für die Bildung der Fruchtanlagen an den Pflanzen zu sorgen. Rein physiologisch ist das nicht möglich, da sie bei einstelligen Temperaturen auf ihrem Sammelflug verklammen und sterben würden.“

Würden die Bienen jetzt trotz der niedrigen Temperaturen losfliegen und die Blüten bestäuben, wie es z.B. Hummeln können, wäre der mitgebrachte Pollen auf der Blütennarbe aufgrund der einstelligen Temperatur nicht keimfähig.
Damit der Pollenschlauch wachsen kann, muss es rund 18 Grad warm sein. Nur dann kann der Pollen die Eizelle im Fruchtknoten erreichen, um die Befruchtung in der Blütenanlage zu bewirken.

Bis es wärmer wird, schonen sich die Bienen und zehren vom letzten Vorrat um für ihren Nachwuchs zu sorgen.

Obwohl Clemi-Imker Markus Muench mit einigen Verlusten in seinem Bienenstand rechnet, hofft er auch für dieses Jahr auf eine ertragreiche „Ernte“. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 100 Kilo Honig.

Das Clementinenhaus ist die einzige Klinik in der Region von „Hannover summt“. Jeder kann jetzt mithelfen, den bedrohten Bienenvölkern einen neuen Lebensraum zu geben und gleichzeitig Projekte für Patienten im Clementinenhaus zu fördern. Denn Bienen-Paten sind herzlich willkommen! Schon für 2,50 Euro im Monat bzw. 30 Euro im Jahr kann jeder die Patenschaft für „seine“ Biene übernehmen. Eine Bienenkönigin ist für 120 Euro pro Jahr zu haben. „Wir freuen uns natürlich auch über individuelle Spenden“, so die Geschäftsführerin des DRK-Krankenhaus Clementinenhaus, Birgit Huber.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des DRK-Krankenhaus Clementinenhaus.

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