Imkern liegt im Trend – will aber gelernt sein!

„Hannover summt!“ und Projektpartner Clementinenhaus

Imkervereine haben zweistellige Zuwachsraten

Hannover, 03.04.2019

Das Klischee, ein Imker sei ein alter Mann mit weißem Imkerhut und Pfeife, stimmt schon längst nicht mehr. Immer mehr Menschen, vor allem auch Jüngere aus der Stadt, haben die Bienen und die Imkerei für sich entdeckt. Im Garten oder in Bienenboxen auf dem Balkon helfen viele Hobbyimker den bedrohten Insekten beim Überleben. Schließlich sind die Bienen als Pflanzenbestäuber unverzichtbar für das Ökosystem.

Imkervereine haben zweistellige Zuwachsraten

Imkerverbände und -vereine wachsen schon seit Jahrenin Niedersachsen zweistellig: 2018 um mehr als 12 Prozent. Vereine oder andere Initiativen können die große Nachfrage nach Imkerkursen kaum noch bewältigen. Gerade im Frühjahr, wenn das Leben in den Bienenbehausungen erwacht, ist die Nachfrage nach Einführungs- oder Fortgeschrittenenkursen besonders hoch.Häufig heißt es dann:Ausgebucht! Freie Plätze sind nur mit viel Glück zu ergattern. Denn „imkern“ liegt voll im Trend.

„Hannover summt!“ und Projektpartner Clementinenhaus

Im DRK-Krankenhaus Clementinenhaus, größter Projektpartner des Vereins „Hannover summt!“ mit 14 Bienenstöcken im „Clemi-Park“, wird Imkermeister und Dipl.-Agraringenieur Hartmut Münch ab Juni das Kursangebot erweitern. Mit Praxisbezug in der Natur will Münch im Kursus ein ganzes Bienenjahr aufzeigen. „Ich möchte aber auch Verantwortungsbewusstsein vermitteln. Imkern ist kein kurzfristiges Hobby“, sagt Münch. Jeder Imker sei verantwortlich für etwa „30.000 neue Haustiere“.„Wir haben hier in unserem geschützten Innenhof ideale Bedingungen für unsere Clemi-Bienen und unterstützen seit 2015 die Ziele des Vereins ‚Hannover summt!‘, im Stadtgebiet wieder mehr Bienen anzusiedeln“, sagt Klinik-Chefin Birgit Huber. Sie möchte ebenfalls einen Imkerkurs besuchen, um künftig auch auf ihrem eigenen Balkon Bienen zu halten. Auf Ihrem Bürobalkon lebt sie mit den emsigen Honigproduzenten seit Jahren in enger Nachbarschaft.

Neu: Imkerkurse im Clementinenhaus

Die Einführungskurse umfassen ein komplettes Bienenjahr und beginnen an einem für Bienen wichtigen Datum, kurz nach der Sommersonnenwende. „Wer eine Bienen-Affinität in sich spürt, der soll hier am ersten Kurstag das Rüstzeug bekommen, um dann eine Entscheidung für sich zu treffen, ob er selbst Bienen halten will und kann. Hier sollen weder Völker an den Mann bzw.die Frau gebracht werden, noch möchte ich jeden Kursteilnehmer dazu missionieren, auch ein Imker zu werden,“ sagt Münch. Weitere Kurstermine sind dann im Juli, September, Dezember und im März nächsten Jahres. Dann wieder im Juni des Folgejahres. Diese Folgetermine helfen den Kursteilnehmern, die jeweiligen Arbeiten an den Völkern im Clemi-Park im Jahreslauf kennenzulernen.Start: So. 23.Juni 2019 um 11.00 Uhr(Dreistündiger Einführungskurs inkl. Mittagessen, Ende um 15 Uhr)

Weitere Termine an Sonntagen (Dauer 1,5 Stunden):28.07.2019 um 11.00 Uhr08.09.2019 um 11.00 Uhr15.12.2019 um 11.00 Uhr29.03.2020 um 11.00 Uhr28.06.2020 um 11.00 Uhr Teilnehmerzahl:10-15 PersonenKurskosten:240 EURKompaktes Wissen rund um die Biene wird anschaulich vermittelt. 

Clemi-Projekt: Bienenpaten gesucht!

Das Clemi-Projekt „Rent a Bee“: Das Clementinenhaus kooperiert seit 2015 mit dem Verein „Hannover summt!“ und setzt sich für Hannovers Honigbienen ein. Jeder kann mithelfen, den Bienenvölkern einen neuen Lebensraum zu geben und gleichzeitig Projekte für Patienten im Clementinenhaus zu fördern. Schon für 30 Euro im Jahr (2,50 Euro im Monat) kann jeder die Patenschaft für „seine“ Biene übernehmen. Eine Bienenkönigin ist für 120 Euro pro Jahr zu haben.„Eine Spendenbescheinigung gibt es außerdem“, sagt Klinik-Geschäftsführerin Birgit Huber. Viele würden so eine Patenschaft auch an Freunde verschenken oder Familienmitglieder mit einem so ungewöhnlichen Präsent überraschen.

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