DRK-Krankenhaus Clementinenhaus auf Spitzenplatz
Patienten-Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) bringt Bestnote
Wie zufrieden sind Patienten mit den Krankenhäusern? Die TK hat jetzt eine große Umfrage unter mehr als 18.500 niedersächsischen Patienten ausgewertet. Ergebnis: Das DRK-Krankenhaus Clementinenhaus belegt einen Spitzenplatz in Hannover – mit einem Gesamtergebnis auf der Zufriedenheitsskala von 77,4 Prozentpunkten. 88,3 Prozent würden sich gern erneut im Clementinenhaus behandeln lassen und 86,9 Prozent empfehlen die Klinik weiter. In den nächsten Wochen wird die Klinik von der Techniker Krankenkasse mit einem Qualitätssiegel und dem TK-Klinikus ausgezeichnet.
„Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis und sehen es als Ansporn, unseren hohen Qualitätsstandard noch weiter zu verbessern“, sagt Geschäftsführerin Birgit Huber und betont, dass dieses Ergebnis trotz einer laufenden Sanierungsmaßnahme erreicht werden konnte. Doch auch die Betreuungsphilosophie sowie die offene Kommunikation und Transparenz zeigten, dass das „Clemi“ den richtigen Weg eingeschlagen habe, an dessen Ende „der zufriedene Patient“ stehe.
Die TK hatte in Niedersachsen mehr als 33.000 Patienten nach Klinikaufenthalten angeschrieben und eine Rücklaufquote von 55,8 Prozent erhalten. 97 Kliniken in Niedersachsen kamen in die Endauswertung, fünf Krankenhäuser schafften es in der Stadt Hannover besser zu sein als der Bundesdurchschnitt.
Das DRK-Krankenhaus Clementinenhaus belegte dabei den Spitzenplatz in allen fünf Kategorien:
- Allgemeine Zufriedenheit
- Behandlungsergebnis
- medizinisch-pflegerische Versorgung
- Information und Kommunikation
- Organisation und Unterbringung.
An dieser Stelle:
Vielen Dank an unsere Patienten, dass Sie unsere Leistungen zu schätzen wissen und dies in der Befragung so positiv geäußert haben.
Dr. med. A. Kuthe
Dr. med. R. Flade-Kuthe
Dr. med. R. Wunder
Kompetenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie
Wir freuen uns, dass die hervorragende und langjährige Arbeit unserer Chirurginnen und Chirurgen zu einem weiteren Erfolg geführt:
Unsere Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie ist als Kompetenz- und Referenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie zertifiziert worden.
Zertifizierungen der DGAV
Mit ihrer Initiative, chirurgischen Abteilungen Zertifikate zu verleihen, möchte die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) dazu beitragen, dass die Qualität in den Kliniken verbessert und gleichzeitig transparent gemacht wird. Für bestimmte chirurgische Erkrankungen und Prozeduren wurden von den zuständigen Arbeitsgemeinschaften nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsstandards entwickelt. Wenn eine chirurgische Klinik diese Kriterien nachweisen kann, ist davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird.
Susanne Otto

Einatz für Haiti
Am 2. Februar 2011 ist Susanne Otto als DRK-Delegierte in das Katastrophengebiet entsandt worden. Sie wird voraussichtlich vier bis sechs Wochen auf Haiti bleiben und dort als Hospitalmanagerin die Leitung des mobilen DRK-Krankenhauses in Carrefour von Dr. Thomas Moch übernehmen. Dort können täglich bis zu 700 Patienten behandelt werden. Die Einrichtung besteht aus 25 Zelten und umfasst 120 stationäre Betten.
Susanne Otto ist examinierte Krankenschwester und hat u. a. die Weiterbildung für Aufgaben der Pflegedienstleitung an der Werner-Schule vom DRK in Göttingen sowie die Weiterbildung zur Fachwirtin für soziale Dienstleistungen (IHK) absolviert.
Vor ihrem Einsatz sagte sie: „Ich musste nicht lange überlegen, als die Anfrage vom DRK-Generalsekretariat in Berlin kam, ob ich nach Haiti gehen würde – meine Qualifikation und meine Hilfe sind gefragt, daher ist dieser Auslandseinsatz für mich selbstverständlich. Was die Situation vor Ort betrifft, hat jeder von uns einen Eindruck durch die zahlreichen Berichte und Bilder im Fernsehen und in den Zeitungen bekommen. Dennoch ist es noch einmal etwas ganz anderes, wenn man tatsächlich vor Ort ist. Ich denke also momentan gar nicht darüber nach, was mich erwarten könnte, sondern konzentriere mich auf die Aufgaben, die ich in den nächsten Wochen absolvieren werde. Denn eines weiß ich ganz sicher – ich möchte vor Ort einen guten Job machen!“
