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TK-Zertifikat

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Als Kompetenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e. V. DGAV sind wir auf die operative Behandlung von krankhaftem Übergewicht spezialisiert.

In den letzten Jahren hat das krankhafte Übergewicht, die Adipositas (Body-mass-index über 30 kg/m² ) deutlich zugenommen. In Deutschland sind ca. 20 % der Bevölkerung adipös, das heißt mit einem BMI > 30 kg/m² belastet (Adipositas Grad I) und ca. 2 % der Bevölkerung haben einen BMI von > 40 kg/m² (Adipositas Grad III).

Durch das starke Übergewicht können bei entsprechender Anlage Krankheiten wie Diabetes Typ II, Bluthochdruck, Schlafapnoesyndrom, Herzinfarkte, bösartige Tumore, Gelenkschäden und psychosoziale Probleme entstehen.
Die Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die einer langfristigen Behandlung bedarf.

Um dauerhaft abzunehmen und wieder ein Sättigungsgefühl zu erreichen, bieten wir unter bestimmten Voraussetzungen unseren Patienten eine chirurgische Behandlung an.

Für wen kommt ein operativer Eingriff in Frage

  • BMI > 40 kg/m²
  • BMI > 35 kg/m² und erhebliche Komorbidität (Begleiterkrankungen, z. B.: Diabetes, Hypertonus, orthopädische Erkrankungen, Schlafapnoe usw.)
  • Das Alter des Patienten liegt zwischen 18 und 65 Jahren
  • Ursächliche, unbehandelter Stoffwechselerkrankungen (Cushing, Hypothyreose) sind ausgeschlossen
  • Kontrollierte, strukturierter Diätmaßnahmen sind mindestens 6–12 Monate nachweisbar
  • Der Patient ist gut motiviert, gut informiert, zuverlässig und psychisch stabil, d. h. es gibt keine unbehandelten akuten Psychosen, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit
  • Die Bereitschaft zu mehr Bewegung/Aktivität im Rahmen der individuellen Möglichkeiten ist vorhanden

Abhängig von Ihren individuellen Faktoren entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welches Verfahren für Sie am geeignetsten ist. Anschließend besprechen wir ausführlich und in aller Ruhe die notwendigen Schritte.

Magenballon - kein chirurgischer Eingriff notwendig

Der Magenballon ist eine auf sechs Monate zeitlich begrenzte Maßnahme zur Einschränkung der Nahrungszufuhr. Er wird auf dem Wege einer Magenspiegelung gelegt und mit gefärbter Kochsalzlösung befüllt. Das ermöglicht bei geeigneten Patienten eine kurzfristige Abnahme von bis zu 30 kg, die jedoch nicht besser gehalten wird als nach herkömmlichen Diäten. Deshalb ist er als eigenständige Maßnahme nicht sinnvoll. Wir nutzen ihn gelegentlich bei sehr schwer Übergewichtigen als Vorbereitung für eine geplante Operation, um das Risiko zu senken.

Das verstellbare Magenband

Das Magenband wird in Vollnarkose auf dem Weg der Bauchspiegelung (Schlüsselloch-Chirurgie) eingesetzt. Dafür werden 5 kleine Schnitte im Oberbauch benötigt. Das Band wird so um den oberen Anteil des Magens gelegt, dass dadurch ein kleiner Vormagen entsteht. Dieser Vormagen schließt direkt an die Speiseröhre an und hat einen Inhalt von ca. 25 ml. Unterhalb des Vormagens liegt der restliche Magen, der seine ursprüngliche Form behält. Durch das Band wird eine Verbindungsöffnung zwischen Vormagen und Restmagen gebildet, die einen Durchmesser von 1 - 2 cm hat und die durch Füllung des Bandes mit einer Kochsalzlösung variiert werden kann. Dazu wird ein Port auf der Muskulatur befestigt, der später von außen durch die Bauchhaut punktiert und befüllt wird. Eine solche Bandeinstellung erfolgt in der Regel erstmals 4 Wochen nach der OP.
Das Magenband sollte für den Rest des Lebens belassen werden, wenn der Patient damit gut zurecht kommt.

Vorteile des Magenbandes

  • Relativ einfacher Eingriff, kurze OP-Zeit.
  • Gut laparoskopisch durchführbar.
  • Wenig veränderte Anatomie / Physiologie / normale Nahrungspassage.
  • Keine ernährungsbedingten Mangelerscheinungen.
  • Reversibel.
  • Relativ kostengünstig.

Nachteile des Magenbandes

  • Fremdkörper (Silikon).
  • Anfälligkeit des Bandsystems, relativ häufige Re-Operationen.
  • Portpunktionen / Bandeinstellung erforderlich.
  • Nicht für alle Patienten geeignet.
  • Anstieg der Spätkomplikationen (Einwachsen des Bandes, Verrutschen).
  • Nach 10-20 Jahren zu ersetzen.

Nach etwa drei bis fünf Jahren pendelt sich der Verlust des Übergewichtes bei ca. 50 % ein, wenn die Ernährungs- und Verhaltensgewohnheiten konsequent umgestellt werden.

Der Schlauchmagen (Sleeve)

Die Operation wird auf dem Wege der Bauchspiegelung in Vollnarkose durchgeführt. Es werden 5 kleine Schnitte für diesen Eingriff benötigt. Mit einer großen Magensonde wird das Volumen des Restmagens bestimmt und der übrige Magen mit einem Klammernahtgerät abgetrennt. Etwa 7/8 des Magens werden vollständig entfernt. So stellt sich der Magen dann wie eine Verlängerung der Speiseröhre dar.

Vorteile des Schlauchmagens

  • Passageweg der Nahrung unverändert.
  • Keine Einstellung erforderlich.
  • Möglicher erster Schritt für eine komplexere OP bei Super-Adipositas (sehr hoher BMI).
  • Anfangs Stoffwechselveränderung durch sinkenden Ghrelinspiegel, dadurch weniger Hungergefühl, teilweise schnellere Abnahme.
  • Ausweich-OP für Patienten, die kein Magenband vertragen oder keinen Fremdkörper haben möchten, aber mit überwiegend "reiner" Mengenbegrenzung gut zu behandeln sind.
  • Nach dem Band das technisch einfachste Verfahren.

Nachteile des Schlauchmagens

  • Magenteilentfernung irreversibel.
  • Komplikationsrate erhöht durch mögliche Nahtundichtigkeit und Blutungen.
  • Lebenslange Gabe von Vit. B12 erforderlich, Blutwertkontrollen.
  • Restmagen kann durch Überdehnung langfristig wieder größer werden.
  • Hormonvorteil (Ghrelin) nur vorübergehend (1 - 2 Jahre).

Die erreichbare Gewichtsreduktion von 60-70 % des Übergewichtes erfolgt of schon innerhalb von 1 bis 1,5 Jahren. Für einen Teil der Patienten wird aber nach 5 - 7 Jahren eine komplexere OP erforderlich werden.

Der Magenbypass mit Y-ROUX Schlinge

Auch diese Operation wird auf dem Wege der Bauchspiegelung in Vollnarkose durchgeführt. Es werden ca. 7 kleine Schnitte für diesen Eingriff benötigt. Zunächst wird der Magen mit Klammernahtgeräten durchtrennt, sodass ein kleiner Restmagen (ähnlich dem Vormagen beim Magenband) entsteht, der ein Volumen von ca. 50 ml hat. Der Dünndarm wird ungefähr 50 cm nach seinem Beginn durchtrennt. Der untere Teil wird mit dem Magen verbunden und transportiert die Nahrung aus dem Restmagen weiter. Der obere Teil wird nach ca. 150 cm wieder mit dem übrigen Dünndarm verbunden und leitet dort verspätet die Verdauungssäfte hinzu. So wird eine Mengenbegrenzung mit milder Fehlverdauung kombiniert. Die Länge der einzelnen Magen- und Darmabschnitte kann nach Bedarf variiert werden.

Vorteile des Magenbypass

  • Keine Einstellung erforderlich.
  • Schnellere, möglicherweise stärkere  und dauerhaftere Gewichtsabnahme.
  • Vom Gewichtsverlust unabhängige schnelle Verbesserung der Stoffwechselsituation, insbesondere bei Diabetes Typ2 (genauer Mechanismus unklar).
  • „Erleichterung“ der erforderlichen Nahrungsumstellung durch z. B. Dumpingsyndrom (Schwindel, Übelkeit), das heißt, bei Fehlverhalten (zuckerreiche Nahrung/Fett) wird mit negativer Körperreaktion "bestraft".

Nachteile des Magenbypass

  • Faktisch Irreversibilität.
  • Substitutionen lebenslang erforderlich (Vit. B12, Eisen, Eiweiß, Vit. D3, Calcium, ggf. auch andere), Blutwertkontrollen erforderlich.
  • Dumping (Schwindel, Übelkeit nach hochkalorischer Nahrungsaufnahme).
  • Durchfälle (Gallensäuren, Fett).
  • Nennenswerte Komplikations- und Sterblichkeitsrate.
  • Vormagenvergrößerung möglich.
  • Restmagenspiegelung und Gallenwegsspiegelung nicht mehr möglich.
  • Dauerhafte Veränderung der Bauch-Anatomie
  • Bei Auftreten von Gallensteinen kurzfristig lap. Gallensteinentfernung erforderlich.

Es ist mit etwa 60 % Verlust des Übergewichtes nach 1 bis 2 Jahren zu rechnen. Eine schnellere Besserung von Begleiterkrankungen insbesondere dem Diabetes Typ II ist zu erwarten, wenn die Verhaltens- und Ernährungsregeln eingehalten werden.

Dr. med. Andreas Kuthe

Chefarzt

Dr. med. Andreas Kuthe

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Curriculum „Minimalinvasive Chirurgie“
Vorstandsmitglied der Deutschen Hernien Gesellschaft e. V.
 
 

Mainik-135 woLeitender Oberarzt

Dr. med. Friedrich Mainik

Facharzt für Chirurgie
Curriculum „Minimalinvasive Chirurgie“

 

 

Flade-Kuthe-135 woDr. med. Ricarda Flade-Kuthe

Fachärztin für Chirurgie
Mitglied Chirurg. AG Adipositaschirurgie
Mitglied IFSO

 

 



Wunder-135 woDr. med. Ruth Wunder

Fachärztin für Chirurgie
Rettungsmedizin
Mitglied Chirurg. AG Adipositaschirurgie
Mitglied IFSO und BDEM

 

Wenn Sie sich zu einer Operation in unserem Haus entschließen, besteht der erste Schritt an einer Teilnahme an dem Informationsvortrag über Adipositas-Operationen.

Wir haben spezielle Sprechzeiten für die Adipositas-Chirurgie eingerichtet - bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Terminvergabe:
Montag bis Freitag von 08:00 - 15:00 Uhr unter Tel.: 0511 3394-2500

Bitte bringen Sie zu diesem Termin schon einen Einweisungsschein mit.

Für die erste persönliche Vorstellung in der Adipositas-Sprechstunde ist es sinnvoll, wenn Sie sich schon vorab unsere Informationsmaterialien durchlesen, um sich auf das Gespräch vorzubereiten.
Des Weiteren bitten wir Sie, folgende Unterlagen zu diesem ersten persönlichen Termin ausgefüllt mitzubringen (bitte klicken Sie auf die jeweilige Zeile, um das Dokument zu laden):

Ernährungsmedizin

DIABETES KRÖPCKE, Diabetologische Schwerpunktpraxis, Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin BDEM
Rathenaustraße 16,  30159 Hannover
 
Gesundheitszentrum Hannover Betriebs GmbH
Kestnerstraße 42, 30159 Hannover
Linda Mull (Oberärztin)
    
Praxiszentrum Rethen
Hildesheimer Str. 356, 30880 Laatzen
 
Erich-Ollenhauer-Strasse 5, 30851 Langenhagen
 

Gemeinschaftspraxis Loccum, Allgemeinmedizin, Diabetologie
Leeser Str. 21, 31547 Rehburg-Loccum


Ernährungsberatung

Dipl. oec. troph. Karin Kranz, Feddeler Straße 25, 31535 Neustadt - Mandelsloh,
Tel.: 05072 78312

Dipl. oec. troph. Antje Schrörs, Ernährungsberatung und -therapie
Lange Straße 53, 31848 Bad Münder
Tel.: 05042 - 508867

Sonja Habermann Gesundheitstraining-Ernährung
Postfach 510264, 30632 Hannover, Tel.: 0511 473 9709
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www. sonja-habermann.de

Gesundheitszentrum Hannover Betriebs GmbH
Kestnerstraße 42, 30159 Hannover
Stefanie Ochodlo (Ernährungstherapie)


Psychotherapie / Psychosomatische Evaluation

Professorin Dr. med. Martina de Zwaan
PD Dr.med Dr.Phil A. Müller
Adipositasgutachten:  532-3136
MHH, Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Chefärztin Dr. med. Nina Sauer, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin
Henriettenstiftung Hannover, Klinik für Psychosomatik

Silke Delius-Hahn, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
Am Stadtgraben 28 a, 31515  Wunstorf
Tel.: 05031- 9 62 39 16,  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dipl.-Psych. Thomas Marien, Psychologischer Psychotherapeut, Hildesheim

Dr. med. Ralph-Patrick Beigel, Facharzt für Psychiatrie - Psychotherapie -, Hannover

Günther Krieger, Facharzt für Allgemein med. Psychotherapie
Jacobsstr. 2, 30449 Hannover,Tel.: 0511 - 44 56 00

Dipl.-Psych. Andreas Beisner, Hannover
Hildesheimerstr. 85 Hannover, Tel.: 0171 3680172


Verhaltenstherapie

Dipl.-Päd. Agnes Johnson, Hannover


Plastische Chirurgie

Klinik für plastische und ästhetische Chirurgie, Hameln

Univ.- Prof. Dr. med. P.M Vogt
Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Hannover

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